Die ionische Insel Lefkas in Griechenland







Die schöne griechische Insel „Lefkas“ wird wegen ihrer hellen Steilküste, den hellen Sandstränden auch als „weiße Insel“ genannt. Zahlreiche geheimnisvolle Grotten im Westen der Insel, Steilküsten und im Osten die flache Küste üben auf die Besucher einen besonderen Charme aus.

Die Insel Lefkas

Die Insel Lefkas ist nicht einfach nur eine Insel. Sie besteht aus
zahlreichen kleinen Eilanden, wie die Privatinsel Skorpios – die Privatinsel der Familie Onassis – liegen an der Ostküste, vor der Buch von Nidri.

Lefkas wird durch ein Gebirge in mehrere Abschnitte geteilt. Die Täler sind sehr fruchtbar. Der Leukadischer Felsen, von zweifelhaftem Ruf liegt an der Südspitze der Insel. Die Geschichte besagt, dass im Altertum sich die unglücklich Verliebte von ihm in den Tod gestürzt haben sollen. Eines der Todesopfer soll gar die Dichterin Sappho von Lesbos sein.

Da das Wasser um Lefkas auf der Festlandseite so flach ist, ist es eine Schmeichelei von einer Lagune zu reden. Selbst um die Bezeichnung Insel gibt es Streit.

Lefkas wurde erst 640 v. Chr. Son Korinth kolonialisiert. Der Grund hierfür könnte darin liegen, dass das Wasser war für einen Fährbetrieb nach Lefkas zu niedrig war, für den Wagenverkehr allerdings wiederum zu hoch.

Das Brauchtum die Inselbewohner von Lefkas stammt größtenteils von den Venezianern. So wird hier niemand ein Glas heimischen Weines (Santa Mavra) ablehnen. Dieses Brauchtum findet man auch in Venedig. „Ombra“ bedeutet Schatten und wird in Venedig zu jeder Tageszeit und aus jedem Anlass getrunken.

Auch im Umgang mit Urlaubern und Besuchern verhalten sich die sehr venezianisch. Sie folgen einem sehr alten Kodex und beobachten sehr genau, ob der von den Fremden auch befolgt wird. Ein Missachten dieses Kodexes kann ein lebenslanges Urteil nach sich ziehen.

Sehenswürdigkeiten

Nicht versäumt werden darf die Besichtigung der aus dem 13. Jhd. Stammende venezianische Festung Santa Maura, die auf dem Festland liegt.
Wer sich für die Antike interessiert findet drei Kilometer südlich der heutigen Stadt Lefkas Reste einer antiken Siedlung.

Mehrere Rundbauten (aus 2000 v. Chr.) findet man in Nidri. Die These, dass Lefkas das Ithaka in Homers Odyssee sei hat sich schnell als falsch erwiesen.
Sehenswert ist natürlich auch der bereits erwähnte Leukadische Felsen an der Südspitze.

Strände

Wer baden will findet an der Ostküste bei Kikiane und Kariotes glasklares Wasser und sehr schöne Strände. Eine wunderschöne Badebucht liegt in der Nähe von Agio Nikitas, an der Westküste der Insel Lefkas.

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